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Kloster Maria Laach – Beten und Arbeiten


Die in der Vulkaneifel bei Maria Laach gelegene gleichnamige Benediktinerabtei blickt zurück auf eine über 900jährige Geschichte, denn das Kloster wurde bereits im Jahr 1093 durch den Pfalzgrafen Heinrich II. von Laach gegründet. Das Kloster Maria Laach liegt umringt von grün bewaldeten Hügeln in unmittelbarer Nähe zum Laacher See.

Dank der stetigen Arbeit der Mönche des Benediktinerordens, die zur Entwässerung einen unterirdischen Bergkanal schufen, ist mit dem Laacher Land eine wunderschöne Landschaft mit idyllischen Tälern, leise rauschenden Wäldern, weiten Wiesen und Feldern entstanden. Die in der Region deutlich zu spürenden Stille und die entschleunigte Gelassenheit sind für zahlreiche Besucher der Anlass, um sich in der klösterlichen Umgebung auszuruhen und zu erholen.

Das Benediktinerkloster Maria Laach wird aktuell von 50 Mönchen unter der Leitung von Abt Benedikt bewohnt. Innerhalb ihres klösterlichen Lebens, kommt sowohl der Musik als auch der Kunst besondere Bedeutung zu. Daneben befassen sich die Mönche in ihren Klosterbetrieben mit einer Buch- und Kunsthandlung, einem Verlag, der Gärtnerei samt eines Obstgartens, der Kunstschmiede, Bildhauerei, Schreinerei und Glockengießerei sowie mit der Naturkunde und Mikroskopie. Der Hofladen, der Bootsverleih, das dem Kloster Maria Laache angeschlossene Seehotel und die Klostergaststätte sorgen dafür, dass sich hier auch weltliche Gäste wohlfühlen.

Die von den Benediktinermönchen hergestellten oder angebauten Klosterprodukte, wie beispielsweise die Glocken, das Steinzeug und das Porzellan, der Laacher Apfelwein und Most oder das unter ökologischen Gesichtspunkten angebaute Obst, sind dabei ausgesprochen gern gekaufte Waren, Geschenke oder Erinnerungsstücke.

Das Kloster von Maria Laach verfügt über 38 Zimmer, die sich auf einen Gästebereich und den Klausurbereich verteilen. Die Unterbringung erfolgt ganzjährig nach vorheriger Vereinbarung und gegen Zahlung eines freiwilligen Unkostenbeitrages. In Maria Laach sind Einzelgäste ebenso willkommen, wie Gruppen. Die Mönche empfangen Ehepaare aber auch einzeln reisende Männer und Frauen. Die Mitarbeit der Gäste innerhalb des Klosters ist nicht möglich. Statt dessen gibt es einen speziellen Gästebetreuer. Auf Wunsch besteht die Möglichkeit einer persönlichen Begleitung. Dies ist besonders denjenigen Gästen zu empfehlen, die sich in einer schwierigen Lebenssituation den Rat und Beistand Gottes wünschen.

Die Kirche ist täglich von 05.00 Uhr bis 20.00 Uhr geöffnet. Alle Gebetszeiten sind öffentlich. In der Basilika besteht darüber hinaus jederzeit die Möglichkeit zu einem Beicht-Gespräch. Zu den Exerzitien und Einkehrtagen gehören Angebote für Priester, Diakone und Akademiker sowie für spezielle Klostertage für Männer. Zusätzlich veranstaltet das Kloster Maria Laach Ausstellungen und Konzerte.

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